Das Glücksprinzip in der Projektleitung

25.07.2017 – Als Projektleiter im Eventmarketing stehen für mich drei Themen im Vordergrund:

• Die Zielgruppen müssen glücklich sein,
• im Projekt muss ich mich „zuhause“ fühlen und
• sämtliche Bereiche funktionieren zu 80% und mehr.

Im Beispiel eines unserer grössten Event-Projekte, der «opera viva Obersaxen», sieht das folgendermassen aus:

Die Zielgruppen werden von mir in «externe- und interne Gruppen» segmentiert. Von Beginn an ist es mein Ziel, die wichtigen Zielgruppen nicht nur zufrieden zu stellen, sondern glücklich zu machen. Zu den «externen Gruppen» gehören die Besucher, die Sponsoren, Anwohner, Medien und Behörden. Zu den «internen Gruppen» zählen die Künstler, Musiker, Sänger, Helfer, das OK und der Vorstand. So versuche ich stets, die Erwartungen zu übertreffen. Nicht in einem riesigen Ausmass, dafür jedoch in möglichst vielen Bereichen.

Als Projektleiter muss ich jeden Bereich des Projekts inn- und auswendig kennen. Das erleichtert mir die Arbeit in der heissen Phase, der letzten Vorbereitungen und bei der Durchführung. Dabei muss ich mich im Projekt und bei den eng Beteiligten zuhause fühlen. So werde ich zum „Gastgeber“ in „meinem Zuhause“, in diesem Fall dem Festivalgelände mit Gastronomie, Opernzelt und Helfer-Infrastruktur und setze mit dieser Einstellung alles daran, meine Gäste und Mitarbeiter möglichst perfekt zu betreuen und durch das Projekt zu begleiten.

Mit der 80%-Grenze ist nicht das Pareto Prinzip gemeint (welches zwar auch im Projekt sehr gut funktioniert), sondern die die Erreichung der erwarteten Leistung. Die meisten Zielgruppen sind vollends zufrieden, wenn 80% der Leistung geboten wird. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun, sondern mit der Wahrnehmung. Alles was darüber geboten wird, ist für die meisten nicht mehr sichtbar. Nur wer sich mit den Details befasst, erkennt die „Mehr-Prozente“, die Nuancen und feinen Unterschiede. Somit kann mit einer 90%igen Zielerreichung über alle Bereiche hinweg (Infrastruktur, Angebot, Mitarbeiter, Kommunikation und Finanzen) von einem sehr guten Ergebnis gesprochen werden.

Der letzte Opernsommer 2016 war fantastisch. Der nächste Opernsommer 2018 soll genauso werden.

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Blogbeitrag von Roman Benker, Marketing & Leitung Standort Chur

Sind Sie dabei? Nach der erfolgreichen Aufführung von sechs italienischen und einer deutschen Oper präsentiert «opera viva Obersaxen» im Opernsommer 2018 «CARMEN», eine der bekanntesten und beliebtesten Opern aller Zeiten in französischer Sprache. Mit neun Opernaufführungen, zwei Konzerten und einer bezaubernden kleinen Opernwelt inmitten der Surselva setzt der Intendant «Gion Gieri Tuor» mit «CARMEN» erneut einen Akzent unter den Kultur-Events Graubündens.

Mehr Informationen unter:

communicaziun.ch/kontakt

www.operaviva.ch

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